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Monatsspruch April 2018

Achtung! Vor dem Weiterlesen ein wichtiger Warnhinweis: Diese Andacht kann Risiken und Nebenwirkungen haben!

Sie lesen weiter, Ihr lest weiter? Gut! Aber sage hinterher keiner, er sei nicht gewarnt worden.

Wie mich der Vater gesandt hat…

Jesus hat einen ganz klaren Auftrag! Er hat eine Mission! Eine Mission von Gott. Gott hat ihn in diese Welt gesandt! Er hat ihn losgeschickt! Zu den Menschen, die er geschaffen hat. Zu den Menschen, denen er das Leben gegeben hat. Zu den Menschen, an denen er mit seinem ganzen Herzen hängt, denen seine unbegreiflich große Liebe gilt.

Zu den Menschen, die ihm immer wieder den Rücken zukehren, die ihm die kalte Schulter zeigen. Zu den Menschen, die so oft von ihm nichts wissen wollen. Die sagen: Es geht auch ohne Gott! Ich komme auch ohne ihn zurecht!
Aber genau das will Gott nicht! Gott will nicht, dass wir uns ohne ihn verlieren!

Auch wenn wir so oft von Gott nichts wissen wollen, Gott will immer noch was von uns wissen.

Um uns das zu zeigen, schickt er uns Jesus! Nicht irgendjemanden! Er schickt seinen Sohn! So wichtig ist ihm das! Er schickt Jesus, um uns zu zeigen: Es gibt nichts in der Welt, was mich dazu bringen könnte, euch nicht mehr zu lieben. Ich bin immer noch für euch da. Ich möchte immer noch, dass ihr mit mir lebt – jeden Tag – heute schon – und einmal auch für immer.

…so sende ich euch!

Jetzt kommt’s! Jetzt sind wir dran! Jetzt kommen die Risiken und Nebenwirkungen!

Ich erinnere mich gut, wie das zu meiner Schulzeit war. Wir hatten einen Klassenlehrer, der nahm im Mathematikunterricht in jeder Stunde einen dran zum Vorrechnen. Am Anfang der Stunde saßen wir deshalb alle auf heißen Kohlen: Wen trifft’s heute? Und wenn er dann sagte: „Peter, an die Tafel“, dann saßen wir anderen ganz locker da -  jetzt war ja Peter dran.

So locker dasitzen geht bei den Worten von Jesus eben nicht! Jetzt ist nicht Peter dran! Ihr seid dran, sagt Jesus. Ich sende euch!
Ich sende euch zu den Menschen, die das vergessen haben, dass Gott sie liebt! Zu den Menschen, die das gar nicht mehr wissen, dass Gott in ihrem Leben da sein will, dass er nach ihnen fragt, dass sie ihm wichtig sind.

Ich sende euch zu eurem Nachbarn, der allein zu Hause sitzt! Der vielleicht einfach nur auf ein freundliches Wort wartet. Auf einen, der Zeit für ihn hat. Der ihm das Gefühl gibt, nicht übersehen zu sein.

Ich sende euch zu eurem Kollegen auf der Firma, im Büro. Zu dem, der gerade nicht weiß, wo ihm der Kopf steht. Der ein aufmunterndes Wort braucht. Oder einfach nur jemanden, der gerade zuhört.

Ich sende euch zu denen, die im Streit miteinander leben. Damit ihr meinen Frieden dorthin bringt.

Ich sende euch zu denen, die gemobbt werden in der Schule oder am Arbeitsplatz. Denen andere das Gefühl geben: Du bist hier nicht erwünscht! Ich sende euch, um ihnen zu sagen und zu zeigen: Du bist Gott wichtig – so wie du bist.

…so sende ich euch!

Möglichkeiten gibt es da sicher viele. Nur eine nicht: Sitzen bleiben!

Ihr/ Euer Michael Goldau