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„Erstaunliche Erkenntnisse“

Konfi-Freizeit Windeck-Rosbach 27.-29 Mai

Für 11 Konfirmanden und 5 Mitarbeiter ging es diesmal zur Konfi-Freizeit in der Jugendherberge nach Rosbach.

Abenteuerlich war schon die Anreise. Es führen nicht nur bekanntlich viele Wege nach Rom. Auch nach Rosbach! Ganz schnelle über die Autobahn, aber auch „landschaftlich total schöne“ durchs Siegtal. (Extra für dich Corinna!) Dass man da auf Wirtschftswegen mitten im Wald auch schon mal Nordic-Walkerinnen ausweichen muss – geschenkt!!

Gleich bei der Anreise die wichtigste Ansage für die Konfis: Im Eingangsbereich gibt es freies Wlan! Gut, da wissen wir wenigstens, wo wir die Konfis abends finden!

Gestärkt durch das Abendessen ging es gleich in die Vollen: „Riskier was!“ stand auf dem Programm. Da konnte jeder sein Wissen unter Beweis zu stellen. (Manchmal auch das Nicht-Wissen!) 
Zu oft ziemlich abenteuerlichen Fragen mussten die richtigen Antworten gefunden werden und die falschen ausgeschlossen werden. Nicht ganz einfach! Eine falsche Antwort und alle Punkte waren wieder weg. Was das eine oder andere Mal passierte, weil jemand aus der Gruppe mit dem Brustton der Überzeugung behauptete: Ja, jetzt ist das doch einfach! (O-Ton!)  Und Zack – waren die Punkte wieder weg.

Ein paar erstaunliche Erkenntnisse an diesem Abend: Die Konfis kennen Horst Lichter, aber Bon Jovi nicht! Und Kasachstan ist echt ein Land! Ach ja, und: Ich kenne alle amerikanischen Präsidenten und John F. Kennedy war keiner. Und nach der Auflösung: Ok, aber dann kann er kein besonders wichtiger gewesen sein! Erstaunliche Erkenntnisse!

Es ist allerdings nur ein Gerücht, dass sich einige Konfis beim Denken so angestrengt haben, dass sie am nächsten Morgen Kopfschmerzen hatten (oder Colin?)

Samstagmorgen stand traditionell die Bibelarbeit mit Lego-Klick auf dem Programm. 3 Stunden lang und doch nicht langweilig. Weil 3 Stunden lang mit Lego gebaut werden durfte. Da werden dann aus coolen Jugendlichen noch mal Spielkinder!
Mit ganz viel Kreativität und Begeisterung wurden einzelne Szenen vom Weg Jesu ans Kreuz aus Lego nachgebaut, fotografiert und am Computer zu einer Geschichte zusammengesetzt. Auch diesmal wieder mit tollen Ergebnissen.

Beim traditionellen Derby „Konfirmanden gegen Mitarbeiter“ nach dem Mittagessen gab es dann keine estaunlichen Erkenntnisse. Alles war beim Alten. Mit 9:6 verließen die Mitarbeiter, die „Jesus Allstars“, unangefochen den ziemlich staubigen Platz.
Am Ende war es dann auch egal, wer gewonnen hatte. Spaß hatte es auf jeden Fall gemacht.

Viel größer war die Herausforderung, die anschließend auf die Mitarbeiter wartete: das Bastelangebot! Und das alles ohne unsere bewährte Bastel-Beauftragte.  (Danke Paula und Martha, dass ihr das auch ohne unsere Hilfe hingekriegt habt!)

Abends hieß es dann „Schlag den Mitarbeiter!“ Beim Bobby-Car-Rennen, beim Promi-Raten oder beim Rückwärtsbuchstabieren ging es für Mitarbeiter und Konfis um wertvolle Punkte für die eigene Mannschaft.
Auch da gab es wieder die eine oder andere erstaunliche Erkenntnis. Warum heißt der Dreibein-Lauf eigentlich Dreibein-Lauf, wenn man doch zusammen vier Beine hat? (Ziemlich mysteriös oder, Niklas?)
Am Ende war es ein klarer Sieg der Mitarbeiter – manche sprachen auch von einem Debakel für die Konfis. Da hat auch das ganze Gemüse auf der Rohkost-Platte nicht viel geholfen.

Nach dem Spieleabend war allgemeines Treffen in den Sitzecken im Eingangsbereich. Genau! Da, wo es freies Wlan gibt!
Aber noch eine erstaunliche Erkenntnis: Es gibt doch tatsächlich noch Jugendliche, bei denen es auch ohne Handy geht. Einfach mal zusammen spielen, kann auch ganz cool sein! Erstaunlich übrigens auch, wie gelenkig manche beim Twister-Spielen waren (Respekt Mädels!)

Nach einer für Konfi-Freizeiten erstaunlich langen und ruhigen Nacht ging es am Sonntagmorgen zum Konfirmations-Gottesdienst in die Kirche in Rosbach. Zunächst fast in die katholische - direkt in Sichtweite der evangelischen.
Auch da gab es noch ein paar erstaunliche Erkenntnisse: Konfis hören doch zu. Beim Glaubensbekenntnis war klar: Die haben das „allgemeine“ vergessen. Und auch ein Pastor hat nicht immer den direkten Draht zum Himmel – jedenfalls nicht wenn es ums Wetter geht.
Mit der Ansage: „Es ist gerade trocken draußen. Wir machen auf der Treppe das Konfirmationsbild!“ verließen wir die Kirche, nur um draußen von oben ordentlich gewaschen zu werden.

Eine letzte erstaunliche Erkenntnis dann noch beim Mittagessen: Da haben die Mädchen noch mal alles gegeben! Alle Teller, alle Platten leer. Selbst die Putenschnitzel hatten keine Chance! (Jungs, da war bei euch noch reichlich Luft nach oben!)