Bookmark and Share

   

„Gott braucht mich?!

Wie cool ist das denn?“

Schnupper-Wochenende für Mitarbeiter
03.-05. November 2017
CVJM-Jugendbildungsstätte Wilgersdorf

„Gott braucht mich?! – Wie cool ist das denn?“

Da kamen die 8 Jugendlichen, die in den letzten beiden Jahren in unserer Gemeinde konfirmiert worden sind, wahrscheinlich erst einmal ins Staunen.

„Gott braucht mich?!“ Coole Sache! Oder doch eine Nummer zu groß für mich?

Gemeinsam mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der CVJMs und Arnd Kretzer als Jugendreferenten unserer Region ging es zum Mitarbeiter-Schnupper- wochenende in die Jugendbildungsstätte des CVJM in Wilgersdorf. Und es sollte eine Freizeit der langen Wege werden. Zimmer und Gruppenraum lagen am jeweils anderen Ende der Bildungsstätte. Mal eben was holen, was man vergessen hatte, war nicht! Irgendwie ein passender Einstieg: Mitarbeiter sind immer auf dem Weg!

Gott braucht mich – deshalb ruft er mich!

Gott braucht mich – deshalb hat er mich begabt!

Gott braucht mich – er hat was mit mir vor!

Motivation war an diesem Wochenende ganz groß geschrieben. Den Jugendlichen Mut zu machen für diesen Schritt: Mitarbeiter zu werden. Zu entdecken: Hey, das hab ich mir nicht selbst ausgedacht! Das ist Gottes Idee, Gottes Plan!

Und dazu gab’s gleich am ersten Abend ein paar Aha-Erlebnisse: Was man z.B. alles mit einer Rolle Klo-Papier machen kann. Sogar vorstellen kann man sich damit!!

Oder dass es gar nicht so einfach ist, immer den richtigen Namen mit dem richtigen Gesicht in Verbindung zu bringen – vor allem, wenn es auf Schnelligkeit ankommt. Beim Namen gerufen – ein ganz wichtiges Stichwort als Mitarbeiter. Gott kennt mich, kennt meinen Namen. Und er ruft mich. Das steht am Anfang, wenn ich Mitarbeiter werde.

Und da bin ich nie allein bin! Gott hat für mich einen ganz bestimmten Platz im großen Ganzen. Spielerisch wurde das von allen beim „Wort-Salat“ erarbeitet, bei dem aus einzelnen Worten ein sinnvoller Satz aus der Bibel gebildet werden musste.

Klar, dass da bei allem auch der Spaß nicht zu kurz kam. Auch eine wichtige Erkenntnis: Mitarbeit kann auch richtig Spaß machen!

Der Spaß stand anschließend auch auf der Kegelbahn im Vordergrund. Die Ergebnisse der Würfe waren eher durchwachsen. Ein richtiges Kegeltalent war da nicht zu entdecken. Aber eins hatten die Jugendlichen vorher gelernt: Mitarbeit ist Team-Arbeit. Und mit mehreren Kugeln gleichzeitig kann man auch „Alle Neune“ schaffen.

So viel Bewegung macht natürlich hungrig. Kein Problem! Gyros für alle war die Lösung! Damit haben wir dank Knoblauch – anders als mit unseren Leistungen – auf der Kegelbahn einen „bleibenden Eindruck“ hinterlassen.

Nach einer für die Jungs etwas zu kurzen Nacht ging’s am Samstag nach dem Frühstück dann mitten ins Thema.

Wie ruft Gott eigentlich Mitarbeiter? Wie macht er das? Dazu wurde eifrig in der Bibel geblättert: Wie war das, als Gott Mose berufen hat oder einen Jeremia oder einen Petrus?

Schnell wurde klar: Gott sucht nicht die „Perfekten“. Er sucht die, die andere nie aussuchen würden. Mose war ein Mörder. Jeremia selbst sagt von sich: Ich bin zu jung! Und Petrus war einer, der oft eine große Klappe hatte und dann, wenn es drauf ankam, nichts auf die Reihe kriegte.

Gott ruft Menschen, macht sie zu Mitarbeitern – egal, was andere von ihnen denken oder was sie selbst sich zutrauen. Gott will mich dabei haben, auch wenn ich nicht immer alles perfekt auf die Reihe kriege.

Dass man als Mitarbeiter auch von den anderen gehalten und aufgefangen wird, wurde dann praktisch ausprobiert. Alle in einem Tuch – jeder hält den anderen – keiner wird fallen gelassen. Eine witzige aber auch tolle Erfahrung.

Am Nachmittag wurde es noch einmal praktisch: In Gruppen wurden mit viel Einsatz und Phantasie Spiele und Andachten vorbereitet. Heraus kam ein Super-Spiele-Abend für alle, bei dem es viel zu lachen und viel zu lernen gab. Wer weiß schon, dass Katzen-Urin unter Schwarzlicht leuchtet??? Und wer kennt schon alle Apostel mit Namen??? (Selbst der Pastor musste da passen!)

Und auch am späten Abend gab es noch die eine oder andere wichtige Erkenntnis: Dass Zeitreisen kompliziert sind! Dass man mit Höflichkeit und Dankbarkeit auch den Mond sehen kann! Oder dass man nur die richtige Zeitung kennen muss, um am Türsteher vorbei zu kommen!

Gemeinsamer Abschluss des Wochenendes war dann der Besuch des Bläser-Gottesdienstes in der Turnhalle der Jugendbildungsstätte.

 „Who am I“ Das war eins von vielen Liedern an diesem Wochenende – ein Lied, das daran erinnert, was für jeden Mitarbeiter wichtig ist.

„Who am I“ – Wer bin ich eigentlich? Dass Gott mich kennt? Dass der nach mir fragt, der den Himmel und die Erde geschaffen hat?
Es geht dabei nicht um das, was ich bin – um das, was ich mache.
Es geht um das, was Gott für mich gemacht hat. Es geht darum, wer Gott für mich ist.

Es ist gut, wenn wir das als Mitarbeiter nicht vergessen: Es geht um Gott! Es geht um Jesus! Und darum, dass er mich gebrauchen kann. Auch wenn ich mich da manchmal frage: Wer bin ich schon? Was hab ich schon zu bringen?

Den Jugendlichen, die jetzt als Mitarbeiter in unserer Gemeinde durchstarten, wünschen wir Gottes Segen, damit sie immer wieder staunen: „Gott braucht mich?! – Wie cool ist das denn?“

Weitere Bilder gibt es in der Galerie