Konfirmanden schlagen Mitarbeiter!

Skandal auf der Konfi-Freizeit

Vom 09.-11. Februar ging es in diesem Jahr für 15 Konfirmanden und 6 Mitarbeiter zum Konfi-Wochenende ins komplett umgebaute Abenteuerdorf Wemlighausen bei Bad Berleburg.

Eine Freizeit wie immer! So sah es zu Beginn aus. Aber es kam ganz anders!

Beim großen „Wir-wisst-gar-nichts“-Quiz am ersten Abend war großer Denksport angesagt. Bei Fragen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden aus den Kategorien „Personen“, „Orte“, „Flaggen“ oder „Ausschnitte“ rauchten schnell die Köpfe. Erstaunlich, wie viel die Konfis wussten - trotz der gar nicht so einfachen Fragen. Gar nicht übel! Das macht Hoffnung!

Am Samstag stand wie immer Bibelarbeit rund um das Thema „Abendmahl“ auf dem Programm – nicht nur theoretisch, auch ganz praktisch. Komplizierte Knoten auf Armen zu entwirren, ist gar nicht so einfach. Da war diesmal alles Probieren und Diskutieren vergeblich. Der Knoten war zu kompliziert! Da half auch alle Akrobatik beim Entwirren nicht.  

Mit Spannung erwartet wurde auch diesmal das traditionelle Derby Konfis gegen Mitarbeiter. Ausgetragen wurde es auf einem Platz, der schon viel hart umkämpfte Spiele erlebt hat. Freigegeben hätte den Platz an dem Wochenende allerdings kein Schiedsrichter – geschlossene Schneedecke und Eis vor den Toren, Aber wir haben ja auch einen Ruf zu verteidigen: „Ach, ihr seid die Gruppe, die hier bei jedem Wetter Fußball spielt!“ Genau, das sind wir!

Was aber dann kam, hat es in der langen Historie Eiserner Konfi-Freizeiten noch nicht gegeben. Das Spiel entwickelte sich ganz anders als erwartet. Schon nach wenigen Minuten lagen die Mitarbeiter 0:3 zurück. Es gelang den Mitarbeitern zwar, das Spiel bis zur Halbzeit noch zu drehen. Bei 4:3 wurden die Seiten gewechselt. Was dann passierte, war ein Skandal! Die Konfis schlugen die Mitarbeiter! 12:6 für die Konfis! Obwohl Lukas wiederholt in aussichtreicher Position frei vor dem Tor am Torwart der Mitarbeiter scheiterte. Ladehemmung nennt man so was wohl!

Und am Ende ging der Sieg auch in der Höhe vollkommen in Ordnung! Weil die Konfis toll zusammengespielt haben. Und weil Sara vor der Abwehr alles weggeräumt hat. Respekt vor der Leistung!

Dass einer der Konfirmanden zum Trost für den Pastor eine Lichterkette mit viel Liebe (leider mit wenig Kleber) gebastelt hat, war eine versöhnliche Geste nach dieser Schlappe (Danke, Andre!)

Abends ging der Wettkampf „Mitarbeiter gegen Konfis“ dann in die zweite Runde! „Schlag den Mitarbeiter“ war die Überschrift über einen grandiosen Show-Abend!
In verschiedenen Spielen mussten immer zwei Konfirmanden gegen Mitarbeiter antreten. Beim Kopfball-Tischtennis, beim Bobby-Car-Rennen oder beim Wand-Sitzen war Geschick und Technik gefragt. Unumstrittener König des Wand-Sitzens war an diesem Abend Marc. 
Beim Raten von Länderumrissen, beim zeitlichen Einordnen von historischen Ereignissen oder beim Abschätzen von Entfernung zwischen Städten in Deutschland war dann eher Wissen und Kombinationsgabe gefragt. 
Besonders cool war ein Spiel, bei dem es galt, Mitarbeiter und Konfis richtig einzuschätzen. Da gab es manche erstaunliche Überraschung. Wer alles z.B. schon mal in Paris war. (Nein, Stefan, umsteigen auf dem Bahnhof in Paris zählt dabei leider nicht!)

Am Ende war es ein überlegener Sieg für die Mitarbeiter. Andere sagen, es war ein Debakel für die Konfis. Leider erwiesen sich einige der Jungs im Nachhinein als schlechte Verlierer. Das trübte die Stimmung dann doch ein wenig. Nicht aber für die Mädchen! Für die gab es noch Hamburger als Mitternachts-Snack. (Die habt ihr euch echt verdient Mädels!)

Der traditionelle Gottesdienstbesuch in der Kirche in Wemlighausen musste leider ausfallen. Es gab an dem Sonntag keinen Gottesdienst!
Alles kein Problem! Dann wird der Gottesdienst eben selbst gestaltet – natürlich mit Abendmahl. Da konnte das, was man am Vortag gelernt hatte, gleich praktisch erlebt werden. Ein tolles Erlebnis, das hoffentlich in Erinnerung bleibt. Nur der Gesang war etwas dürftig. (Da ist noch reichlich Luft nach oben!)

Im Haupthaus in Wemlighausen - im Eingangsbereich – gibt es eine ganz besondere Tür. Auf der steht ganz groß „Königskind!“ Oben über der Tür ist eine Krone angebracht.

Bei ein paar Konfirmanden hat das dann auch ihre Neugier geweckt. Die haben die Klinke gedrückt und festgestellt: Die Tür ist ja offen. Sie haben sie vorsichtig geöffnet, um mal zu gucken: Was ist denn dahinter?

Und dann kam das große Aha-Erlebnis: Hinter der Tür war wirklich ein Königskind. Eins, mit dem keiner gerechnet hätte. Hinter der Tür war ein großer Spiegel angebracht – einer, der die ganze Tür ausfüllte. Und jeder, der neugierig die Tür aufgemacht hat, hat sich selbst gesehen. Und hat sich vielleicht gewundert: Königskind – Ich ein Königskind? Wieso das denn?
Wir wünschen den Konfis, dass sie das mitnehmen aus ihrer Konfi-Zeit: Dass das auch für sie gilt! Königskind – von Gott gewollt! Königskind – von Gott geliebt – für immer.


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