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Kinderbibeltag in Eisern

Am 5. November wurde es im Vereinshaus in Eisern beim Kinderbibeltag richtig voll. Nicht nur 24 Mädchen und Jungen und die Mitarbeiter waren gekommen. Sogar ein Wal war da. Der durfte auch nicht fehlen.

Schließlich war das Thema „Jona“ – der Prophet, den Gott nach Ninive geschickt hat, um denen mal zu sagen: Euer Leben ist nicht ok!

Spannend war es, als die Mitarbeiter die Geschichte von Jona mit den passenden Kulissen und Kostümen vorführten. Der Wal war so groß, dass er sogar einen Mitarbeiter verschlucken konnte.

Jona wollte nämlich nicht auf Gott hören. Er hatte keine Lust, nach Ninive zu gehen. Er hatte Angst, was passiert, wenn er den Leuten da sagt, dass Gott ihr Leben nicht in Ordnung findet.  

Und so läuft Jona weg, sucht sich ein Schiff, das nach Spanien geht und denkt sich: Ohne mich! Gott soll sich einen anderen suchen!

Aber Gott sieht Jona auch da auf dem Schiff. Er schickt einen Sturm und die Matrosen werfen Jona über Bord. Jetzt strampelt er da im Meer, bis Gott einen Walfisch schickt, der Jona verschluckt. Und da im Wal hat Jona drei Tage Zeit über alles nachzudenken. Er betet zu Gott und verspricht, den Auftrag jetzt auszuführen. Da spuckt der Wal ihn an den Strand und Jona macht sich auf nach Ninive.

Soweit ging es am Vormittag. Passend zur Geschichte wurden dann auch neue Lieder gelernt.

Anschließend ging es dann kreativ weiter. Die einen bastelten Lampen mit Lichterketten und Motiven aus dem Meer. Die anderen versuchten sich an den Schrumpf-Folien, um Anhänger herzustellen.

Nach so viel Aktivitäten brauchten dann alle erst einmal eine Stärkung beim Mittagessen.

Danach ging es mit Jona weiter. Der ist nämlich wirklich nach Ninive gegangen, hat den Leuten mal so richtig den Kopf gewaschen. Und was passiert: Die Leute ändern sich. Sogar der König macht mit. Auf einmal sind alle freundlich. Keiner macht mehr etwas Böses. Und Gott verschont die Stadt.

Nur das ist dem Jona auch nicht recht. Er hatte gedacht, dass Gott da mal so richtig mit der Faust auf den Tisch haut. Und jetzt ist er sauer, als das nicht passiert. Aber Gott sagt ihm; Sei doch froh, wenn die Menschen sich ändern! Wenn ich sie nicht bestrafen muss.

Bei einem Stationenlauf ging es dann rauf und runter durchs Vereinshaus. Da konnte man Fische angeln. Im Dunklen, wie in einem Wal, Dinge ertasten oder Fragen zur Bibel beantworten. Da war fast kaum noch Zeit für ein Stück Kuchen zwischendurch.

Mit einem kleinen Abschluss, zu dem auch die Eltern eingeladen waren, endet der Kinderbibeltag am Nachmittag. Wir hoffen, die Kinder haben nicht nur ihre gebastelten Sachen mitgenommen, sondern auch etwas von der Botschaft der Geschichte: Dass wir vor Gott nicht weglaufen können. Dass er immer bei uns ist und dass er uns auch vergibt, wenn wir nicht auf ihn gehört haben.

Vielen Dank allen, die diesen tollen Tag mitgestaltet haben: Die die Geschichte vorbereitet haben, die sich Spiele ausgedacht haben und die uns mit leckerem Essen und Kuchen versorgt haben. Und natürlich den Kindern, die so toll mitgemacht haben,