Bookmark and Share

   

„Komm mit ins Abenteuerland“
Konfi-Freizeit in Weidenhausen

Vom 22.-24. April ging es in diesem Jahr für 24 Konfirmanden und 9 Mitarbeiter zum Konfi-Wochenende in das Freizeitheim nach Weidenhausen bei Gladenbach.

Schon die Anreise wurde allerdings zum Abenteuer. Das Freizeitheim lag so versteckt, dass erst einmal alle im Konvoi daran vorbeigefahren sind. Andere kamen erst viel später an. Die hatte das Navi nach Bad Berleburg geschickt.

Abenteuerlich ging es dann bei der Zimmerverteilung weiter: Statt der zugesicherten 5 kleinen Häuser gab es nur 2 Häuser und ein Schlafhaus. Das hieß Bettenlager für die Jungs.

Nicht minder abenteuerlich die sanitären Anlagen im Duschhaus nebenan. Aber Abenteuer sind dazu da, sie zu bestehen! Und das hat diese Gruppe gemeinsam und mit ganz viel Humor getan.

Am ersten Abend war dann der volle Einsatz gefragt. „Meine Gruppe kann…“ hieß es. Um die Wette wurden Luftballons aufgepustet – nicht unbedingt unter ganz fairen Bedingungen, was das Material anging. Mancher Luftballon weigerte sich standhaft, endlich zu platzen. (Obwohl Lasse alles gegeben hat!)

Ähnlich ungleiche Wettbewerbsbedingungen gab es auch beim Drei-Bein-Hindernislauf. Tesa-Krepp hat eben keine Chance gegen Tesa-Film.

Für manche war der Tag aber noch nicht abenteuerlich genug. Die brauchten noch den besonderen Kick: Outdoor mitten in der Nacht mit dem Schlafzeug auf dem Balkon bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Echte Männer brauchen eben das Abenteuer! (Betten sind was für Anfänger, oder Flo und Alex?)!

Der nächste Morgen begann dann gleich mit einer großen Schwierigkeit. Beim Frühstück mussten erst einmal die Brötchen auf dem Tisch gefunden werden. Die waren etwas klein geraten. Da reichten zwei Bissen aus und das Brötchen war weg.   

Dann gleich die nächste Herausforderung: Bibelarbeit – 3 Stunden lang. Zunächst gab es da entsetzte Gesichter, bis klar  war:  Wir dürfen 3 Stunden lang mit Lego spielen.

Mit ganz viel Kreativität und Begeisterung wurden einzelne Szenen vom Weg Jesu ans Kreuz aus Lego nachgebaut, fotografiert und am Computer zu einer Geschichte zusammengesetzt.

Abenteuerlich gestaltete sich auch die Suche nach einem geeigneten Austragungsort für den Fußball-Klassiker: Mitarbeiter gegen Konfirmanden. Den tollen Rasenplatz neben dem Freizeitheim durften wir leider nicht betreten. (Obwohl Timo und Jan ganz freundlich gefragt haben!)

So blieb nur der Bolzplatz im Ort. Weil der sehr klein ausfiel, gab es diesmal nicht nur ein Spiel, sondern ein Turnier mit 3 Mannschaften.

Das Mitarbeiter-Team musste diesmal einige verletzungsbedingte Umstellungen und Ausfälle verkraften. Aber Sabrina als Torjägerin, Thimo mit seinem ersten Tor überhaupt und Jan, der in der Abwehr, im Mittelfeld und im Sturm alles im Griff hatte, sorgten dafür, dass sich das Mitarbeiter-Team in beiden Spielen souverän mit 1:0 und 8:2 durchsetzte und das Turnier (wie immer) gewann  – begünstigt auch durch das eine oder andere Eigentor der Gegner!(Nicht traurig sein, Mara, das passiert auch den Besten!)

„Riskier was!“ hieß es dann am Abend. Zu ziemlich abenteuerlichen Fragen mussten die richtigen Antworten gefunden werden und die falschen ausgeschlossen werden. Nicht ganz einfach! Eine falsche Antwort und alle Punkte waren wieder weg. Und mal ehrlich: Wer kennt schon alle 12 Apostel mit Namen oder weiß, in welchen Landesflaggen die Farbe Rot vorkommt oder eben nicht.

Anschließend waren alle so müde, dass auch die Abenteuerlustigsten auf nächtliche Ausflüge auf den Balkon verzichteten.

Am Sonntagmorgen war noch einmal Bewegung angesagt: Es ging zu Fuß zum Gottesdienst in Weidenhausen. Für den einen oder anderen war das nach dem ganzen Wochenende dann doch ein bisschen zu viel Abenteuer. Manchen musste man schon mal zwischendurch anstoßen, damit er beim Beten nicht sitzen blieb. (Nein, Alex hat nicht geschlafen, er hat sich nur voll auf den Gottesdienst konzentriert!)

Auch wenn manches ziemlich abenteuerlich war – Spaß gemacht hat es trotzdem – weil alle mitgemacht haben. Gemeinsam sind wir stark!

Wir wünschen uns, dass die Konfirmanden das mitnehmen – mitnehmen in das Abenteuer ihres Lebens: Dass wir gemeinsam stark sind – gemeinsam mit Jesus – gemeinsam mit den anderen neben uns in der Konfi-Gruppe, in der Gemeinde, im CVJM. Gemeinsam schaffen dieses Abenteuer unseres Lebens.

 

Cocktail-Bar und Fitness-Studio

Konfi-Freizeit in Rodenroth Februar 2016

Vom 19.-21. Februar ging es in diesem Jahr für 30 Konfirmanden und 12 Mitarbeiter zum Konfi-Wochenende nach Rodenroth.

Freundlich begrüßt wurden wir vom Hausvater. Der erklärte erst einmal ausführlich, auf welche unterschiedlichen Arten man die Feuermelder auslösen kann und dass man zum Rauchen bitte nicht aufs Vordach steigen soll. So bringt man Konfis auf dumme Ideen!

Am ersten Abend wurde der Gruppenraum zur Cocktail-Bar. Aber wer geglaubt hatte, locker abhängen zu können und dabei ein paar Cocktails zu schlürfen, der hatte sich getäuscht.  Die Zutaten für die Cocktails mussten sich die Gruppen bei verschiedenen Aktionen erst mühevoll erarbeiten. Da waren beim Bauklotzstapeln und Eiswürfelschießen Geschick und eine ruhige Hand gefragt. Gummibärchen mussten mit dem Mund aus einem Tennisschläger befreit werden!

Unangefochtene Siegerinnen beim Sitzen ohne Stuhl waren Lea und Sabrina, die sich lange Zeit einen ausgeglichenen Zweikampf der Beinmuskeln und der Willensstärke lieferten. Daumen hoch für die beiden! Ansonsten wurden da eher die Lachmuskeln trainiert. Besser als jeder Besuch im Fitness-Studio!

Aus den gewonnenen Zutaten durften anschließend phantasievoll und kreativ Cocktails gezaubert werden, die von einer fachkundigen Jury nach Aussehen und Geschmack beurteilt wurden. Abschließendes Urteil: Nicht immer hielten die Cocktails geschmacklich das, was das Aussehen versprochen hatte. An den ungewollten Gesichtsentgleisungen der Jury beim Test-Trinken war das mehr als deutlich abzulesen.

Am Samstag stand Bibelarbeit rund um das Thema „Abendmahl“ auf dem Programm – nicht nur theoretisch, auch ganz praktisch. Komplizierte Knoten auf Armen zu entwirren, ist gar nicht so einfach. Da war diesmal alles Probieren und Diskutieren vergeblich. Geschickter waren da die Mädchen beim Sitzkreis, bei dem sich jede auf die Knie der hinter ihr Stehenden setzen musste. Gelungener Auftritt der Mädels!

 Mit Spannung erwartet wurde diesmal das traditionelle Derby Konfis gegen Mitarbeiter. Im Hinspiel hatte es ein sensationelles, aber verdientes Unentschieden gegeben, das sich die Konfis hart erkämpft hatten. Verständlich also, dass sie mit großen Hoffnungen in das Rückspiel gingen.
Doch die Sensation blieb auch diesmal aus. Die Mitarbeiter gewannen trotz schwieriger Bedingungen bei Schnee und Nebel am  Ende auch in der Höhe verdient 16:3. Wohl auch, weil sie sich gezielt verstärkt hatten. „Ihr konntet ja gar nicht verlieren!“, stellte einer der Konfis fest. „Ihr hattet ja Jesus in eurer Mannschaft!“

Mit fast der gleichen Leidenschaft, mit der draußen um jeden Ball gekämpft wurde,  wurden drinnen Freundschaftsbändchen geknüpft, Bilderrahmen dekoriert oder Teelichtgläser künstlerisch verziert.

Abends hieß es dann „Riskier was!“. Zu kniffligen Fragen mussten die richtigen Antworten gefunden werden und die falschen ausgeschlossen werden. Nicht ganz einfach! Eine falsche Antwort und alle Punkte waren wieder weg. Und mal ehrlich: Wer kennt schon alle 12 Apostel mit Namen oder weiß, in welchen Landesflaggen die Farbe Rot vorkommt oder eben nicht. Nicht immer so leicht, wie es sich anhört. Trotz zahlreicher Tipps der Mitarbeiter lag mache Gruppe dennoch daneben.
Witzig die Frage nach Geschehnissen, die sich im Geburtsjahr des Pastors ereignet hatten oder eben nicht. Das lag für die Konfis gefühlt genauso weit zurück wie die Erfindung des Rades.

Der Gottesdienstbesuch in Beilstein am Sonntag fiel der schlechten Witterung zum Opfer. 3, 5 Kilometer hin und wieder zurück  im Regen wollte keiner laufen. Alles kein Problem! Dann wird der Gottesdienst eben selbst gestaltet – natürlich mit Abendmahl. Da konnte das, was man am Vortag gelernt hatte, gleich praktisch erlebt werden. Ein tolles Erlebnis, das hoffentlich in Erinnerung bleibt. Nur der Gesang war etwas dürftig. Das ist auf jeden Fall noch ausbaufähig!

„Jesus in my house!“ Das war eins der Lieder, das wir miteinander gesungen haben.
„Jesus in my house!“ Ich bin froh. Jesus lebt in meinem Haus! Heißt es da! Gut zu wissen, dass er immer bei mir ist. Mein ganzes Leben lang.

Schön, wenn die Konfirmanden das mitnehmen – neben all dem Spaß, den wir hatten. Schön, wenn sie dieses Vertrauen mitnehmen: Jesus ist da. Er ist in meinem Leben da. Ich darf mit ihm zusammen leben – für immer.

                

 

 

„Und wie geht’s jetzt weiter?"

Konfi-Freizeit in Morsbach Februar 2015

Vom 20.-22. Februar ging es in diesem Jahr für 13 Konfirmanden und 7 Mitarbeiter zum Konfi-Wochenende in die Jugendherberge nach Morsbach. Schon die Anreise wurde allerdings zum Abenteuer. Das Navi führte den einen oder anderen über unbefestigte Wald- und Wiesenwege zum Ziel. „Und wie geht’s jetzt weiter?“ Hat da schon mancher gedacht.

„Und wie geht’s jetzt weiter?“ Die Frage gab es an dem Wochenende häufiger zu hören – zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit. Konfis können ganz schön nerven.

Am ersten Abend rauchten beim „Quiz für Querdenker“ ordentlich die Köpfe. Da wurde gerechnet, wurden Buchstaben geordnet und bei der einen oder andren Aufgabe musste man auch schon mal um die Ecke denken. Nicht immer ganz einfach! Da ging so mancher in Baden baden (oder war er doch eher in Gießen gießen?).

„Und wie geht’s jetzt weiter?“ Nach für manche viel zu kurzer Nacht war am nächsten Morgen Bibelarbeit angesagt – rund ums Thema Abendmahl. Da war nicht nur Mitdenken, sondern auch Mitmachen gefragt. Den einen oder anderen Knoten in den Armen galt es da zu entwirren.

Und wie geht’s jetzt weiter?“  Natürlich mit dem Fußball Klassiker: Mitarbeiter gegen Konfirmanden. Die waren – eigentlich wie immer – chancenlos. Nach ein paar Minuten stand es schon uneinholbar 5:0 für die Mitarbeiter. Dies lag jedoch nicht allein am fußballerischen Können der Konfirmanden. Schuld war diesmal eindeutig der Platz in Morsbach.

Auf dem nassen Asphalt kam so mancher ins Schleudern. Da war eher Eiskunstlaufen angesagt. Die eine oder andere unfreiwillige Pirouette war eindeutiger Beleg dafür.

Nach so viel Sport und Bewegung gab es für alle Kakao und Teilchen. Wegen der etwas zu kurzen Nacht versuchten einzelne am Tisch den Schlaf nachholen. Der wurde jedoch mit einem lauten Knall unsanft beendet.

„Und wie geht’s jetzt weiter?“ Am Abend ging es in Gruppen darum, einzuschätzen, was der oder die andere so alles drauf hat. Wie viele Klammern sie im Gesicht befestigen kann. Wie lange sie eine Flasche Wasser mit ausgetrecktem Arm halten kann. Wie viele Gummibärchen man mit dem Mund fangen kann. Oder wie viele Liegestütze man auf die Reihe kriegt.

Wer mit seinem Einsatz richtig lag, konnte dabei reichlich Bonbons für sein Team absahnen.

„Und wie geht’s jetzt weiter?“ Am Sonntagmorgen – klar mit einem Gottesdienst! Der wurde, weil in Morsbach keiner stattfand, in der Jugendherberge selbst gestaltet.

Natürlich wurde – wie schon auf der ganzen Freizeit – wieder kräftig gesungen. Das war an diesem Morgen besonders nötig, da im Nebenraum ein Chor probte. Sieger dieses Song-Kontests waren auf jeden Fall die Konfis. Nicht immer schön, aber dafür laut.
Nicht laut, sondern ganz andächtig ging es dann aber zu, als die Konfirmanden in diesem Gottesdienst ihr erstes Abendmahl feierten.

Ein paar wichtige Erkenntnisse hat diese Freizeit auf jeden Fall gebracht:

  • Konfis können doch singen!
  • Apfeltasche mit Chili-Creme schmeckt nicht jedem (Tim schon!)
  • Fotos von den Konfis zu machen, kann komplizierter sein als ein Foto-Shooting bei „Germanys next Top-Model“.

„Und wie geht’s jetzt weiter?“  Eine ganz wichtige Frage auch nach der Freizeit. Wie geht es weiter nach der Konfirmation? Wir hoffen, dass für die Konfis ihre Konfirmation nicht ein Schlusspunkt ist, sondern ein Doppelpunkt. Ein Doppelpunkt, der zeigt: Es geht weiter! Es geht weiter für sie mit Gott! Es geht weiter für sie in unserer Gemeinde.

 

 

 

 

„Unterwegs im Auftrag des Herrn!?“

Schnupper-Wochenende für Mitarbeiter
24.-26. Oktober 2014 im Haus Hohegrete

„Unterwegs im Auftrag des Herrn!?“ Da mussten die 8 Jugendlichen, die in den letzten beiden Jahren in unserer Gemeinde konfirmiert worden sind, wahrscheinlich  erst einmal kräftig schlucken. Gott meint wirklich mich? Coole Sache! Oder doch eine Nummer zu groß für mich?

Gemeinsam mit Mitarbeitern von CVJM und Sonntagsschule ging es vom 24.-26. Oktober zu einem Mitarbeiter-Schnupperwochenende ins Haus Hohegrete auf dem Westerwald. Auch diesmal wieder mit von der Partie als Verstärkung Arnd Kretzer als Jugendreferent unserer Region.


Unterwegs im Auftrag des Herrn – weil Gott dich ruft!
Unterwegs im Auftrag des Herrn – weil Gott dich begabt hat!

Unterwegs im Auftrag des Herrn – weil Gott was mit dir vorhat!

Darum sollte es gehen. Motivation war angesagt – für die, die schon lange dabei sind, aber an diesem Wochenende ganz besonders für die, die Mitarbeiter werden möchten.

Und dazu gab’s eine Menge Aha-Erlebnisse: Was man z.B. alles mit einer Rolle Klo-Papier machen kann. Sogar vorstellen kann man sich damit!
Oder dass es gar nicht so einfach ist, immer den richtigen Namen mit dem richtigen Gesicht in Verbindung zu bringen. Klar, dass da bei allem auch der Spaß nicht zu kurz kam.

Nach diesem thematischen Einstieg, war erst einmal „Spaß und Spiel“ angesagt. „Mein Partner kann!“ Die Fähigkeiten des Partners richtig einzuschätzen,  kann ganz schön knifflig sein, wenn es um die Frage geht: Wie viele Klammern kriegt er in seinem Gesicht befestigt? Oder wie viele Gummibärchen kann er mit dem Mund auffangen?  

Anschließend wurde es dann ein bisschen unheimlich. Und das lag nicht nur an dem Spiel „Werwölfe“! Für leichten Grusel bei der einen oder anderen sorgte das Porträt einer alten Dame, das im Gruppenraum hing.
Manche behaupteten, sie hätten gesehen, wie sie Anna Laura beim Klavierspielen zugezwinkert hätte. Andere waren sich nicht ganz sicher, ob die Dame auch schon am Anfang des Abends ein Buch in der Hand gehabt hätte. Dass sie allerdings ihren Platz im Bild verlassen haben soll, um die Mädchen auf dem Klo zu erschrecken, ist wohl doch eher nur ein Gerücht.

Nach einer für manchen etwas zu kurzen Nacht ging’s am Samstag nach dem Frühstück dann mitten ins Thema.
Wie ruft Gott eigentlich Mitarbeiter? Wie macht er das? Dazu wurde eifrig in der Bibel geblättert: Wie war das als Gott Mose berufen hat oder einen Jeremia oder einen Petrus?
Schnell wurde klar: Gott sucht nicht die „Perfekten“. Er sucht die, die andere nie aussuchen würden. Mose war ein Mörder. Jeremia selbst sagt von sich: Ich bin zu jung! Und Petrus war einer, der oft eine große Klappe hatte und dann wenn es drauf ankam, nichts auf die Reihe kriegte.

Gott ruft Menschen, macht sie zu Mitarbeitern – egal, was andere von ihnen denken oder was sie selbst sich zutrauen. Aber Gott will mich dabei haben, auch wenn ich nicht immer alles perfekt auf die Reihe kriege.

Dass man als Mitarbeiter auch gemeinsam an einem Strang ziehen muss, konnte man dann gleich auch praktisch ausprobieren beim gemeinsamen Klötzchen-Stapeln. Da war schnell zu merken: Mit meiner Schnur alleine kriege ich das nicht hin. Zusammen mit den anderen aber kein Problem! Und das alles ohne zu reden, was für einige gar nicht so leicht war.

Nach dem Mittagessen stand erst einmal Bewegung auf dem Programm – zumindest für die Jungs. Es ging ins Schwimmbad in den Keller. Da im Wasser verschiedene Objekte schwammen, deren Herkunft man nicht genau einordnen konnte, war nach dem Schwimmbadbesuch eine  Grundreinigung unter der Dusche angesagt. Gejuckt hat es nachher trotzdem.

Am Nachmittag wurde es noch einmal praktisch: In Gruppen wurden mit viel Phantasie und Bastelarbeit Spiele und Andachten vorbereitet. Da qualmte so mancher Kopf. Aber alle waren bei der Sache.
(Mancher allerdings nicht so ganz, weil sein Lieblingsfußballverein an dem Wochenende nicht gerade den besten Tag erwischt hatte.)

Aber überraschend war es am Abend schon, was dabei alles an tollen Ideen rausgekommen war. Mancher war da gar nicht mehr zu bremsen. Da wurde der Pastor auch schon mal beim Liedergurgeln von oben bis unten bespuckt. Zum Glück mit Wasser und nicht mit Tomatensaft!
Zum Abschluss gab es dann als Mitternachts-Snack Hot-Dogs bis zum Abwinken für alle!

Am Sonntag waren noch mal alle gefordert. Gemeinsam ging es zum Gottesdienst. Und da waren wir  mit einem Lied mittendrin statt nur dabei – sehr zur Freude von mindestens zwei oder drei Gottesdienstbesuchern, die es doch gewagt hatten, zu klatschen.

„Jesus berühre mich!“ Das war eins von vielen Liedern an diesem Wochenende – ein Lied, das daran erinnert, was für jeden Mitarbeiter wichtig ist.

Jesus, berühre mich
Hole mich ab, öffne die Tür für mich
Nimm mich an deiner Hand, entführe mich
In deine Gegenwart
Jesus, ich spüre dich,
Strecke mich aus nach dir, berühre dich
Und mein Herz brennt von Neuem nur für dich
In deiner Gegenwart.

Das wünschen wir den Jugendlichen, die jetzt in unserer Gemeinde in den Jungscharen oder in der Sonntagsschule als Mitarbeiter anfangen werden: Dass Jesus euch berührt. Dass er euch abholt. Und dass euer Herz für ihn brennt.

Und dass ihr das nicht vergesst, wenn mal etwas schief geht:

Herr, ich bin nicht würdig - bin oft so weit weg von dir
Doch in deiner Liebe kommst du auch zu mir.

Gott lässt keinen fallen, den er gerufen hat, in seinem Auftrag unterwegs zu sein!

In diesem Sinne: Wir freuen uns auf euch! Schön, mit euch gemeinsam unterwegs zu sein im Auftrag des Herrn.