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Mitarbeiterwochenende CVJM Eisern

Mitarbeiterwochende vom 27. bis 29. Januar 2012 in Wetzlar

Wer bin ich? Was kann ich? Was ist meine Motivation?


Es ist mittlerweile schon eine gute Tradition geworden, dass sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des CVJM Eisern zu Beginn eines Jahres auf den Weg machen, um gemeinsam ein Mitarbeiterwochenende (MAW) zu erleben. Das diesjährige MAW fand wie bereits 2011 im Haus der Sportjugend Hessen in Wetzlar statt. Mit rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus unserem Verein verbrachten wir gemeinsam mit Silke Prähler, der neuen CVJM – Kreissekretärin, unser Wochenende unter dem Thema „Wer bin ich? Was kann ich? und Was ist meine Motivation?“. Neben den Erwachsenen waren auch wieder einige Kinder mit von der Partie, die während der Einheiten zum Thema von Silke Schütz umsorgt und betreut wurden.

Die Fragen des Themas klingen zunächst ja nicht besonders schwer. Aber eine Antwort dazu fällt doch nicht immer leicht. Insbesondere im Zusammenhang mit der Arbeit und den Aufgaben im CVJM ist es wichtig, dass jede und jeder seinen Platz findet, seine Gaben und Möglichkeiten einbringen kann und damit den CVJM zu dem macht, was er ist.

Während des Wochenendes gab es reichlich Gelegenheit dazu, uns der Beantwortung dieser Fragen zu widmen. Auch die Bibel konnte bei der Beantwortung dieser Fragen weiterhelfen. So wird zum Beispiel in der Geschichte über die Speisung der 5000 darüber berichtet, dass die Jünger 5 Brote und 2 Fische zur Verfügung hatten. Grundsätzlich war dies eine kümmerliche Menge im Hinblick auf die „hungrigen Mäuler“ der Zuhörer. Aber durch Jesu Dazutun, wurde aus diesen begrenzten Möglichkeiten unglaublich viel und mehr als genug, um die anstehenden Aufgaben zu lösen. Diese Brote und Fische können hier auch bildlich für die Summe unserer (begrenzten) Möglichkeiten stehen, die wir in unserem Leben und von Jesus geschenkt bekommen haben. Oftmals denken wir vielleicht, dass wir selbst nicht genug können, um etwas zu bewegen. Aber weit gefehlt. Zunächst gilt es – und dies auch in der Vereinsarbeit – die Gaben und Fähigkeiten zu sammeln. Wenn wir den „Korb“ unserer Möglichkeiten vor Jesus bringen, hat er die Möglichkeit „mehr“ daraus zu machen. Mehr als genug! Eine beruhigende Gewissheit, denn die Verantwortung für das Gelingen unseres Tuns liegt nicht bei uns, sondern bei dem, der eh alles in der Hand hält. Diese Erkenntnis kann auch motivieren, motivieren, dass einzubringen und gerne einzubringen, was wir haben.

Natürlich fehlte es am MAW auch nicht an Gemütlichkeit, an Zeit für Spiel und Spaß und einem guten und fröhlichem Miteinander. Der ein oder andere geriet auch schon einmal beim Spiel in „Rage“. Hierfür konnte auch die hauseigene Turnhalle genutzt werden.

Am Sonntag trat die kleine Reisegruppe nach einem selbst vorbereiteten Gottesdienst die Heimreise ins Siegerland an. Im Gepäck waren auch so manche beantwortete Fragen.

Vielen Dank fĂĽr das MAW 2012!