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Ein besonderes Dankeschön
Ein ganz besonderes Dankeschön haben sich die syrischen Flüchtlinge überlegt, die seit einiger Zeit in der Schulstraße in Eisern wohnen. Sie wollten sich gern bedanken bei allen, die sie unterstützt haben. mehr...
 

Konfi-Freizeit Weidenhausen
"Komm mit ins Abenteuerland." So oder so ähnlich könnte die Überschrift über das Konfi-Wochenende von 22.-24. April in Weidenhausen bei Gladenbach lauten. mehr...
 

Baumpflanz-Aktion Eisern
„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“ Getreu dieses Luther Spruches pflanzte jetzt eine Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern der vier Gemeinden unserer Region an der Kirche in Eisern einen Apfelbaum als Hoffnungszeichen. mehr...
 

"Baustelle Leben" - Konfirmation 2016
"Baustelle Leben" Unter diesem Motto stand der Konfirmationsgottesdienst in diesem Jahr. Konfirmiert wurden in Rinsdorf 8 Jugendliche und in Eisern 25 Jugendliche. mehr...
 

Konfi-Freizeit Rodenroth
Cocktailbar und Fitness-Studio. Das alles gab es diesmal auf dem Konfi-Wochenende, zu dem sich vom 19.-21. Februar 30 Konfirmanden und 12 Mitarbeiter aufgemacht haben.
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Krabbelmäuse Eisern
Endlich! Ab März gibt es wieder ein Angebot für die ganz Kleinen. Dann starten die "Krabbelmäuse Eisern" - immer freitags von 9.30 -11.00 Uhr. mehr...

Gegen das Vergessen - ein beeindruckender Abend
Nein, vergessen werden diesen Abend die ca. 75 Besucher bestimmt nicht, die gekommen waren, um sich die Lebensgeschichte von Alisa Tennenbaum anzuhören. mehr...


Bericht Benefiz- Konzert mit der Gospel Community Siegen
Im Zeichen der EnergyDays ließen sich am 1. November rund 350 Besucher einladen und so war pünktlich zu Konzertbeginn im 18 Uhr kein freier Platz mehr in der Eiserner Kirche zu ergattern. mehr...
 

"Wer's glaubt, wird selig" - Glaubenskurs
"Wer's glaubt wird selig!"
Aufgrund der positiven Rückmeldungen wird der Glaubenskurs „Wer’s glaubt, wird selig“ nach den Ferien fortgeführt. Am 12.08. soll es weitergehen.  mehr..

"Vier gewinnt" -Gestaltungsprozess "Siegen-Süd"
„Vier gewinnt!“ Die Zukunft der Region Siegen-Süd gestalten.
Mit diesem Ziel haben sich Menschen in Eisern, Eiserfeld, Niederschelden und Gosenbach auf den Weg gemacht, gemeinsam darüber nachzudenken, wie Gemeindearbeit in den Gemeinden unserer Region im Jahr 2025 unter dann veränderten Bedingungen miteinander gestaltet werden kann. mehr...

 

Jubiläum CVJM Rinsdorf/ Kirchengemeinde Eisern
„Wie gern lebe ich mit dir!“
Unter diesem Motto feierten die Kirchengemeinde und der CVJM Rinsdorf vom 29.-31.August mit einem abwechlungsteichen Programm ihre Jubiläen im Festzelt mitten im Ort. mehr...
 

 

Neue Gottesdienstzeiten...

Ab dem 1. Januar 2014 gelten für das dritte Wochenende im Monat neue Gottesdienstzeiten. mehr...

 

 

 

 

 

 

 

Neue Gottesdienst-Zeiten

Neue Gottesdienst-Zeiten ab 01.Januar 2014

Immer wenn ein neues Jahr beginnt, müssen wir uns auch auch neue Dinge einstellen. 2014 auch auf veränderte Gottesdienstzeiten.
Nachdem die Gemeinde auf den Gemeindeversammlungen darüber informiert worden ist, hat das Presbyterium beschlossen:
Ab dem 1. Januar 2014 findet – vorerst mal für ein Jahr und nur dann, wenn es möglich ist – am dritten Wochenende im Monat der Gottesdienst in Eisern samstags um 18.15 Uhr und in Rinsdorf sonntags um 10 Uhr statt.
Alles anderen Gottesdienstzeiten bleiben unverändert.
Hintergrund dieser Änderung ist der Wunsch, in Rinsdorf mit dem Gottesdienst um 10 Uhr eine familienfreundlichere Zeit anzubieten als die bisherige um 8.45 Uhr.
Der Beginn des Gottesdienstes am Samstag in Eisern ist so gelegt, dass er zum einen erst nach dem üblichen Samstagsläuten beginnt, dann aber so früh liegt, dass man sich für den Samstagabend auch noch etwas vornehmen kann.
Wer aus Eisern auf den Gottesdienst am Sonntag nicht verzichten möchte, ist dann herzlich nach Rinsdorf eingeladen und kann dazu auch den angebotenen Fahrdienst in Anspruch nehmen.
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„Wie gern lebe ich mit dir!“

Jubiläum CVJM Rinsdorf/ Kirchengemeinde Eisern 29.-31. August 2014

Der CVJM Rinsdorf blickt auf ein ereignisreiches Jubiläumswochenende unter dem Motto „Wie gerne lebe ich mit dir“ zurück. 125 Jahre CVJM in drei Tage zu packen, bedurfte vieler Stunden Vorbereitung, die sich, im Rückblick betrachtet, wirklich gelohnt haben.

Eigentlich begann das Fest bereits mit dem Zeltaufbau am 23. August.
Das Motto war schon an diesem Tag Programm, denn mit viel guter Laune und der Bereitschaft von mehr als 40 Helfern aus sämtlichen Ortsvereinen, überall mit anzupacken, konnte aus einem riesigem Auflieger voller Metallstreben, Plastikplanen, Spannseilen und geschätzten 20 Millionen Schrauben und Muttern tatsächlich ein beeindruckendes Festzelt entstehen. „Mann ist das groß!“ war die Reaktion bei fast allen, die mit angepackt hatten! Nicht geringen Anteil daran hatte natürlich auch Zeltmeister Wolfgang Läpple von der Deutschen Zeltmission (dzm), der nicht nur alle Fäden in der Hand, sondern auch den Überblick behielt und für gute Laune sorgte. Zelt und Zeltmeister wurden von der dzm unentgeltlich zur Verfügung gestellt.

Für Sonntag, den 24. August hatte der CVJM Rinsdorf alle Ortsvereine und befreundete Mannschaften des CVJM Wilgersdorf und der FEG Wilden zu einem Fußballturnier im Rinsdorfer Waldstadion eingeladen. Bei guten Wetter und vielen Zuschauern konnten die sieben Mannschaften ihr sportliches Können unter Beweis stellen. Die Mannschaft „Jesus all Stars“ verlor kein Spiel und wurde verdient Erster dieses sportlichen Nachmittags.

Am Freitag folgte dann Zeltaufbau Teil 2. Denn wegen des vielen Regens in der gesamten Woche hatte sich die Zeltwiese in eine Sumpfllandschaft verwandelt. Um den Besuchern die Gummistiefelpflicht zu ersparen, waren am Tag zuvor knappe 20 Kubikmeter Hackschnitzel angeliefert worden, die nun auf ihre Verteilung warteten. Mit Schaufeln, Rechen und Schubkarren bewaffnet, ging es ans Werk. Nebenbei wurden dann noch die restlichen Kleinarbeiten erledigt.

Um 19.30 Uhr startete das Jubiläumswochenende mit einem Festabend. CVJM-Vorsitzender Volkmar Rink und Gastredner Martin Ditthardt führten die zahlreichen Besucher auf eine kleine Zeitreise vom Gründungsjahr des Vereins (1889) bis heute. Bürgermeisterin Christa Schuppler von der Gemeinde Wilnsdorf war zu Gast, die, ebenso wie Kreis-Präses Thomas Jung, Grüße und Segensworte überbrachte und besonders der Jugendarbeit des CVJM Dank und Anerkennung zollte. Musikalisch begleitet wurde der Abend vom Gemischten Chor Rinsdorf, der ältesten bestehenden CVJM-Gruppe des Ortes, unter der bewährten Leitung von Gerhard Müller. Auch der Lobpreis sollte nicht zu kurz kommen, und so konnten die vielen Besucher auch in gemeinsamen Liedern ihr „Wie gerne lebe ich mit dir“ zum Ausdruck bringen. Viele Bilder von damals ließen die Herzen höher schlagen und sorgten für reichlich Gelächter und Gespräche. Ob „Dä lo hernne“ nun „Vitts Werner“, oder vielleicht „dat ir der zworte Räij“ doch „Konsums Hedwig“ war, wurde ausgiebig diskutiert. Im Anschluss an den offiziellen Teil, konnte man sich an Würstchen und Kartoffelsalat gütlich tun. Getränke erhielt man gegen „Rinsdorf-Taler“ am Getränkewagen. So fand der Abend einen gemütlichen Ausklang.

Am Samstagmorgen um 9.00 Uhr ging es sogleich weiter mit dem Frauenfrühstück. Mehr als 100 Frauen ließen sich einladen. Nach ausgiebigem Schlemmen von allerlei Köstlichkeiten und einem Besuch in der Praxis von „Frau Dr. Furchtlos“, sprach Frau Gabriela Wälken über das Thema „Und der Mensch blüht auf“. Dabei war ein Sonnenblumen-Samenkorn der rote Faden. Was steckt alles in mir? Was brauche ich zum Wachsen, Gedeihen und Blühen? Was hindert mich daran? Was hilft mir? Was tut mir gut? Es ging also letztlich um die Frage: Wie wird aus einem Samenkorn eine Sonnenblume bzw. wie wird aus mir ein Mensch, der blüht? Frau Wälken erzählte sehr lebendig und berührend von ihren eigenen Erfahrungen, und wie Gott eingreifen kann, wenn man es zulässt. Nach diesen ermutigenden Worten ging der Vormittag zu Ende.

Um 15 Uhr begann der Familiennachmittag. Stephan Karnath als Ein-Mann-Band und Tatjana Heinzelmann von der dzm sowie die spontane Tanzaufführung der Rinsdorfer Tanzmäuse sorgten für ein abwechslungsreiches Programm im Zelt. Auch auf dem Außengelände blieb kaum ein Kinderwunsch offen. Vom Kinderschminken über Trampolinspringen, Hüpfburg, Menschenkicker, Slack-Line und Kistenklettern war alles dabei, was Spaß macht. Dazu konnte man sich im Zelt an Kaffee und Kuchen gütlich tun. Vermutlich hätten einige Kinder gerne noch bis in die Nacht weiter gespielt und geturnt, doch im Zelt begann schon der Bühnenaufbau für das geplante Rockkonzert von „Shepherd's Warning“.

„Rock in Rinsdorf“ statt „Rock am Ring“ - Zitat Michael Goldau: „Das kann man wiederholen!“ . Die Band ließ es mit guter, handgemachter Rockmusik so richtig krachen, und die Spielvereinigung Rinsdorf versorgte alle Besucher mit Currywurst und Pommes. Selbst als das eigentliche Konzert beendet war, wurde noch lange weiter zusammen gesessen und gefeiert.

Am Sonntag stand dann das nächste Jubiläum auf dem Programm. 50 Jahre Kirchengemeinde Eisern. Am 1. Januar 1964 ist unsere Gemeinde eigenständig geworden. Und viele – sehr viele – kamen, um das zu feiern. Das Zelt war fast bis auf den letzten Platz gefüllt – ein überwältigender Anblick.

Dass das Jubiläum von CVJM und Kirchengemeinde nicht bedeutet, dass man jetzt fertig ist, dass alles so ist, wie man das geplant hat, das wurde gleich am Anfang des Gottesdienstes deutlich gemacht. CVJM und Kirchengemeinde bleiben „Dauerbaustellen“, bis Gott sein Reich einmal für alle sichtbar vollendet wird. Bis dahin arbeiten viele daran mit. Das wurde auch im Gottesdienst selbst anschaulich sichtbar – nicht nur bei den Lesungen oder den Gebeten. Da sangen die Kinder des Kindergartens „Meisenhaus“ und der Gemischte Chor Rinsdorf. Da spielte der Posaunen Eisern und die Lobpreisband in Rinsdorf-Eiserner Besetzung.

Eine Baustelle, auf der jeder mit anpackt. Auch unser Superintendent Herr Stuberg zog sich den Bauhelm auf!  In seiner Predigt hielt er noch einmal das fest, was uns als Gemeinde trägt: Das Gott uns nahe ist, das ist unser Glück!

Wie auch an den anderen Veranstaltungen funktionierte das Zusammenspiel der vielen verschiedenen Beteiligten reibungslos und sorgte für einen gleichzeitig ernsten wie heiteren Vormittag.

Nach soviel Arbeit auf der „Baustelle CVJM und Gemeinde“ wurde Wolfgang Petris beliebte und einfach super-leckere Erbsensuppe bis auf den letzten Tropfen gelehrt, und auch das bereits aufgebaute Kuchenbuffet lockte schon den ein oder anderen an, noch bevor der Sonntagsschul-Nachmittag offiziell begonnen hatte.

In kleinen Gruppen musste ein Spiel mit verschiedenen Stationen in der näheren Rinsdorfer Umgebung (Backes, Ehrenmal usw.) erledigt werden. Dabei ging es nicht nur um Geschicklichkeit und Schnelligkeit, sondern auch um Allgemeinwissen. Wer kennt zum Beispiel den Jünger, der per Los den Verräter Judas ersetzt hat? Das geht nur, wenn man immer in der Sonntagsschule gut aufgepasst hat! ;-) Während des Spiels hatten alle Kinder auch die Gelegenheit, einen Luftballon mit Postkärtchen steigen zu lassen. Der Sieger des Weitflugwettbewerbs soll im Dezember bei der Weihnachtsfeier bekannt gegeben werden. Bei der Siegerehrung konnten die Kids dann noch aus den reichlich gefüllten Sonntagsschultüten allerlei Schätze abstauben. Ob Fahrradlampe, Tasse, Malkoffer oder Brettchen, die Auswahl war riesengroß.

Gegen 15 Uhr begann der letzte Teil des Jubiläumswochenendes: Der Zeltabbau. Stühle und Kissen, Lampen, Bühne und Technik wollten abgebaut und verstaut werden, bevor es an die Zeltsubstanz ging. Die Rinsdorfer Dorfgemeinschaft war nach den drei Tagen so begeistert, dass beim Zeltabbau noch mehr Helfer da waren als beim Aufbau! Die 50 !!! Helfer holten den neuen Abbaurekord souverän nach Rinsdorf. Alle wurden verköstigt mit Currywurst und Pommes, die vermutlich noch lange Zeit in den Köpfen als „Zelt-Essen“ gespeichert sein werden. Sämtliche Zeltteile mussten auf Unimogs und Anhänger verladen werden, um sie dann weiter zum Auflieger zu transportieren und endgültig umzuladen. Das gestaltete sich etwas schwierig, da die Durchfahrt von der Wiese auf den geteerten Hof eher einer Schlammwüste oder einem Kartoffelacker glich. Unmengen Hackschnitzel konnten Abhilfe schaffen, sorgten aber bei jeder Vollgas-Abfahrt mit Anlauf für einen Arbeitsstopp, weil sich das niemand entgehen lassen wollte. Die restlichen Hackschnitzel wurden zu großen Bergen zusammengerecht und warten auf Abnehmer. Gewisse Spuren zeugten auch noch an den folgenden Tagen von einem arbeitsreichen Wochenende.

Abschließend können wir mit großer Dankbarkeit auf das Jubiläum zurückblicken. Es gab keinen Verletzten, keine Zwischenfälle oder unlösbaren Probleme. Das Wetter war gut genug, die Stimmung noch besser. Das Motto „Wie gerne lebe ich mit dir“ wurde gelebt und erlebt, und das rechtfertigt jeden Aufwand, der bei der Planung und Durchführung erforderlich war.

An dieser Stelle danken wir allen, die sich in irgendeiner Form am Geschehen beteiligt haben - egal ob im Kleinen oder Großen! Ohne Euch alle wäre das Jubiläum nicht so möglich gewesen. Ihr alle habt zum großen Erfolg beigetragen, habt durch Euer Tun und Beten an der Gemeinde Gottes mitgebaut.

„Wie gerne leben wir mit Euch!“

PS: Die Jubiläums-T-Shirts mit dem Motto können bei Volkmar Rink bestellt werden.

Corinna Speicher/CVJM Rinsdorf und Michael Goldau/Kirchengemeinde

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Ein ganz besonderes Dankeschön

Hilfsaktion der syrischen Flüchtlinge auf dem Kirchenvorplatz

Am 18.07.16 war es so weit. Ahmad, Mohamad, Nawaf, Baschar und die Kinder Majed (9 Jahre), Lamar (6 Jahre) und Youssef (4 Jahre) hatten sich einiges vorgenommen. Ihr Ziel: der Vorplatz unserer Kirche. „Wir wollen uns bedanken, bei allen, die uns mit Möbeln und Kleidung ausgeholfen  und unseren Kindern Spielzeug geschenkt haben“, erläuterte mir Mohamad Kousa, der Vater von Majed und Lamar.

Ausgestattet mit diversen Werkzeugen, wie zum Beispiel Besen, Schraubenziehern, Eimer, Kehrblech, Handfeger, Hacke und Gummihammer rückte man dem Unkraut, das sich zwischen den Pflasterfugen  des Kirchenvorplatzes befand, zu Leibe. Dieses hatte sich in der Vergangenheit stark entwickelt und drohte den Platz in eine Rasenlandschaft zu verwandeln.

Jeder, der selbst schon mal Unkraut aus Fugen gekratzt hat, kann sich vorstellen wie mühsam das ist. Folglich ersann Ahmad, der ein gelernter Fliesenleger ist, eine ganz eigene Methode. „Frank, dürfen wir das Pflaster ganz aufnehmen? Dann können wir den Unkrautfilz gründlich beseitigen“. Zuerst zögerte ich, doch als ich sah, wie geschickt Ahmad beim Aufnehmen und Neuverlegen des Pflasters agierte, willigte ich ein.

Nach etwa zwei Stunden und einem heftigem Regenschauer, waren etwa 25 m² Pflaster neu verlegt und der Vorplatz unkrautfrei.

F. Gerbershagen

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